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Solar & Batterien

Mit dem Wohnmobil und Sonnenstrom autark sein – mit den passenden Solarpanels und Akkus

Unterwegs Smartphone und Laptop aufladen, 12 Volt-Lampen im Reisemobil nutzen sowie andere elektrische Kleingeräte betreiben – so campt ihr auch in der Natur mit Komfort! Dabei darf natürlich die Fahrzeugbatterie nicht „leergesaugt“ werden, sonst wird euer WoMo-Traumplatz unfreiwillig zur Dauerstandfläche, wenn der Motor nicht mehr anspringt. Denn die Fahrzeugbatterien sind für eine lang anhaltende, mittlere Leistungsabgabe nicht geeignet. Die Autobatterien werden durch die „Lichtmaschine“ des Wohnmobils aufgeladen, wenn der Verbrennungsmotor läuft. Die Lichtmaschine ist ein kleiner Generator, der von der Kurbelwelle des Motors angetrieben wird. Sie sorgt dafür, dass die beim Starten des Motors benötigte Energie in der Batterie zur Verfügung steht. Für den Anlassvorgang des Motors muss die Autobatterie kurzfristig eine hohe Leistung abgeben. Entsprechend ist sie ganz anders konstruiert als Aufbau- und Solar Batterien, die dauerhaft kleinere Geräte betreiben sollen. Das heißt auch, dass sich eine (zweite) Autobatterie keinesfalls für die Dauerversorgung im Wohnmobil eignet.

Beschafft euch eine für den Dauereinsatz in Reisemobilen geeignete Batterie

Die ladet ihr ganz einfach auf, zum Beispiel mit einem ebenso flexiblen wie effizienten Solarpanel. So könnt ihr ohne Komfortverlust auch auf herrlich idyllischen (oder wenn erlaubt auch „wilden“) Wohnmobil-Standplätzen übernachten. Wenn ihr auf einem Stellplatz kampiert, auf dem Anschlüsse ans feste Stromnetz angeboten und extra abgerechnet werden, könnt ihr zudem jede Menge Geld sparen. Hier findet ihr einige Grundlagen und Tipps für eure mobile Photovoltaik samt Energiespeicher.

Akkus und Solar Batterien für Wohnmobile– worauf kommt es an?

Die Leistung ist wichtig: Sie ergibt sich aus der Multiplikation von Stromspannung und Stromstärke. Da die Spannung in der Regel konstant bei 12 Volt (Gleichstrom) liegt, hat sich die Stromstärke, angegeben in Ampere, als ein Leistungswert eingebürgert. Hier könnt ihr zum Beispiel zwischen günstigen 24 Ampere- und leistungsstarken 80 Ampere-Modellen wählen. Ein Heizlüfter, Wasserkocher, Föhn oder Rangiermotor ist damit in der Regel nicht zu betreiben – aber kleinere Geräte sowie auch der Fernseher und Sat-Receiver können mehrere Stunden genutzt werden.

Die Kapazität einer Batterie wird meist in Ampere-Stunden (Ah) angegeben

Das heißt, eine Batterie mit einem Kapazitätswert von C1 und 70 Ah kann 1 Stunde lang 70 Ampere abgeben. Erfolgt die Leistungsabgabe über einen längeren Zeitraum, kann die Kapazität insgesamt höher liegen: Die Batterie in diesem Beispiel hat eine C5-Kapazität von 100 Ah. Das heißt über 5 Stunden können 20 Ampere (100 Ah geteilt durch 5 h) entnommen werden. Ebenfalls wichtig für die mobile Energieversorgung: das Gewicht. Deshalb wird auch der Wert der so genannten Energiedichte genutzt, um Stromspeicher miteinander zu vergleichen: Sie wird in Wattstunden pro Kilogramm angegeben (Wh/kg).

Welche Typen eignen sich für Wohnmobile?

Moderne Lithium-Akkus vertragen auch starkes Entladen und beeindrucken mit hoher Leistungsfähigkeit im Verhältnis zu Gewicht und Abmessungen. Allerdings sind die Preise nicht nur beim Einsatz in Elektroautos, sondern auch für den Camping- und WoMo-Bereich noch relativ hoch. Deshalb werden häufig herkömmliche Flüssigkeits-/Nass- oder Gel-Batterien verwendet. Insbesondere die wartungsfreien Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Gel-Batterien haben den Vorteil, dass sie nicht so empfindlich auf starkes Entladen reagieren wie herkömmliche Nassakkumulatoren. Zudem kann die Batteriesäure nicht auslaufen. Allerdings sind sie meist schwerer. Aktuell ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben unserer Ansicht nach die Absorbed Glas Mats (AGM)-Batterien.

Auch AGM-Akkus funktionieren auf Elektrolyt-Basis mit Platten aus Blei und anderen Metallen

Allerdings ist die Batteriesäure in einem Vlies aus Glas gebunden. Dadurch sind sie, ähnlich wie Gel-Batterien, auslaufsicherer als die Nassbatterien. AGM-Akkumulatoren liegen im Dauerleistungsbereich zwischen Nass-Akkus und Gel-Akkus, sind aber meist deutlich kleiner und leichter. Zudem ist die Selbstentladung im Ruhezustand, wenn Euer Reisemobil länger steht, nicht so stark wie bei vielen anderen Akku- und Batterietypen.

Häufiges Aufladen – die Ladezyklen

Wer eine wiederaufladbare Batterie in seinem Camper installieren möchte, wird sich über möglichst viele Ladezyklen freuen. Diese Zahl gibt an, wie oft die Batterie beziehungsweise der Akkumulator geladen werden kann. Dabei beziehen sich die Ladezyklen nicht auf eine vollständige Entladung – denn die sollte insbesondere bei Flüssigbatterien, aber auch bei Gel- und AGM-Akkus unbedingt vermieden werden. Sie verkürzt die Lebensdauer und die Anzahl der möglichen Ladezyklen erheblich.

Wichtig – das passende Ladegerät/der Laderegler

Bitte achtet darauf, dass Ihr ein für euren Batterietyp passenden und zugelassenen Laderegler verwendet. Flüssigbatterien, Gel- oder AGM-Batterien benötigen zum Beispiel meist unterschiedliche Ladegeräte (oder unterschiedliche Einstellungen an Multi-Ladegeräten). Das Ladegerät reguliert den Aufladevorgang. Zum Beispiel darf die so genannte Ladeschlussspannung zu keinem Zeitpunkt überschritten werden, damit die Batterie beim Aufladen keinen Schaden nimmt oder gar Gas oder Säure austreten. Die Laderegelung sollte auch dafür sorgen, dass der natürlichen Entladung des jeweiligen Akku-Typs entgegengewirkt wird.

Viele Experten empfehlen grundsätzlich, den Ladezustand zwischen 30%-50% und 70% oder 80% zu halten

Das heißt, dass bereits bei 30% bis 50% Akkustatus nachgeladen werden sollte. Denn die Vorgänge der völligen Entladung und des anschließenden Aufladens auf volle 100% verringern in der Regel die Lebensdauer, insbesondere die von Flüssig-, Gel- oder AGM-Akkus. Die angegebenen Prozentwerte können je nach Batterie- und Akkutyp variieren – in der Bedienungsanleitung findet ihr meist genaue Angaben dazu.

Sachgerecht und sicher montiert – die Solar Batterie im Reisemobil

Bitte beachtet bei jedem Einbau die Montage- und Bedienungsanleitung sowie die Sicherheitshinweise des erworbenen Produkts. Hier findet Ihr allgemeine Hinweise, die die produktspezifischen Informationen ergänzen, aber nicht ersetzen. Die Tatsache, dass es sich „nur“ um 12-Volt-Bordstrom handelt, bedeutet nicht, dass mit Batterie oder Akku völlig sorglos umgegangen wird. Wer jedoch auf Sicherheit und fachgerechten Einbau achtet, wird lange Freude an der autarken Stromversorgung haben. Wenn ihr nachträglich eine Solar Batterie in euer Reisemobil einbauen möchtet, findet ihr unter Umständen bereits entsprechende Vorrichtungen im Fahrzeug. Falls nicht, müssen diese nachträglich eingebaut werden.

Dazu gehört vor allem eine robuste Sicherung

Sie schützt die Batterie gegen das Umfallen oder Verrutschen, zum Beispiel bei der Kurvenfahrt oder beim Bremsen. Die Batteriesicherung, häufig ein Metallbügel oder ein stabiles, mit dem Fahrzeug verbundenes Gurt, muss auch bei Unfällen halten. Denn sowohl kleinere Batterien und auch schwere, größere Akkus können schon bei einem Auffahrunfall mit geringer Geschwindigkeit zum gefährlichen Geschoss werden. Dabei könnte in Extremfällen nicht nur die Inneneinrichtung zu Bruch gehen oder ätzende Batteriesäure austreten. Bei Verkehrsunfällen treten teils extreme Beschleunigungskräfte auf: Denkt daran, wie gut ihr und eure Mitfahrer selbst mit Gurten gesichert seid. Eine unbefestigte, lose ins Fahrzeug gestellte Batterie kann sogar die Bordwand oder die Trennwand zum Cockpit durchschlagen. Die Insassen könnten dabei lebensgefährlich verletzt werden.

Bitte achtet unbedingt auch auf aufrechten Stand, ausreichende Belüftung und Wärmeabfuhr

Klassische Flüssig- und Gelbatterien, aber auch die meisten AGM-Modelle sollten aufrechtstehend montiert werden. Wärmeentwicklung ist beim Aufladen und im Dauerbetrieb immer möglich. Bei defekten Stromversorgern ist sogar eine große Hitzeentwicklung oder eine Bildung von entzündlichen Gasen denkbar. Deshalb sollte die Batterie nicht in einem fest abgedichteten Schott stehen und es darf keine Zündquelle in der Nähe sein. Bitte achtet auch darauf, dass Euer Wohnmobil-Akku nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Solar Panels – einfache zu montieren und flexibel einsetzbar

Eine Camping-Solaranlage kann insbesondere in sonnigen Phasen über die Solar Batterie viele Kleingeräte mit Strom versorgen. Die unter idealen Bedingungen erreichbare Leistung wird in Wp (Watt peak) angegeben. Ein Solarpanel mit 100 Wp kann im Alltagsbetrieb an sonnigen Tagen etwa 150 Wattstunden (=0,15 Kilowattstunden) liefern. Wenn Eure Geräte und Licht zusammen 50 Watt benötigen, könntet Ihr sie also volle 3 Stunden lang betreiben (150 Wh geteilt durch 3 h = 50 Watt). Verbraucher wie Wasserpumpen im Wohnmobil laufen ja meist nur einige Minuten – entsprechend länger könnt Ihr Musik hören oder Euer Handy aufladen.

Moderne Solarmodule für Campingmobile sind nicht nur preiswert und leicht, sondern oft auch flexibel

Ihr könnt sie bis 30 Grad biegen und relativ einfach auf dem Dach Eures Campingfahrzeuges montieren. Die Camping-Solarpanels vertragen bei fester Montage sogar das Begehen. Auch an weniger sonnigen Tagen oder morgens und abends liefern sie Euren Kleingeräten beziehungsweise der Solar Batterie elektrischen Strom. Ein ausreichend langes Kabel befindet sich meist im Lieferumfang – teils auch hochwertige Silikon-Masse zur Abdichtung, damit kein Wasser oder Schmutz zwischen Fahrzeugdach und Panel gelangt. Falls ihr sie nicht festmontiert, könnt ihr zudem die Energieausbeute pro Solarfläche erhöhen – durch eine Art „Weinberg-Effekt“: Dazu neigt ihr die Photovoltaikfläche je nach Sonnenstand so, dass die Sonnenstrahlen in etwa in einem rechten Winkel darauf fallen.

Erfahrt mehr über die passenden Produkte für Eure Solarstrom-Versorgung beim Campen hier


Konzeption & Umsetzung von Creeb.de
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