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Beleuchtung

Lichtkomfort und Energieeffizienz beim Campen – Beleuchtung für Wohnmobil

Ob Einbau- oder Aufbauspot zum Lesen oder eine gemütliche Deckenleuchte für die Raumbeleuchtung im Wohnmobil, ob wasserabweisende Außenlichtleiste oder Leuchte für Vorzelt und Standplatz – hier findest Du die passende Lampe für Dein Wohnmobil. Damit Du mit Deinem Reisecamper auch im Straßenverkehr sicher unterwegs bist, kannst Du hier zudem weiße oder rote Positionsleuchten bestellen.

Welches Leuchtmittel ist besonders dafür geeignet, Stellplatz und WoMo zu erhellen?

Ganz klar geht der Trend zu LED Leuchten – nach dem aktuellen Stand der Technik sind Sie Halogen- und Energiesparlampen in vielen Bereichen überlegen. LED steht für „light-emitting diode“. Einer von vielen Vorteilen der LED ist die hohe Lichtausbeute im Verhältnis zum Energieverbrauch. Lampen mit lichtemittierenden Dioden können beim Betrieb mit 12 Volt-Bordstrom aus einem Wohnmobil-Akku zum Einsatz kommen – und je nach Netzteil auch dann, wenn das Fahrzeug auf dem Stellplatz mit Netzstrom versorgt werden kann. Hier findest Du einige Grundlagen über Licht und seine Einsatzbereiche, insbesondere über Beleuchtung für Wohnmobile, Vorzelte und Standplätze.

Die „Stimmung“, die Wahrnehmung des Lichts durch den menschlichen Betrachter wird mit Farbtemperatur gemessen

Als Vergleichsmaßstab wird das Licht herangezogen, das ein so genannter Planckscher Körper bei der Erwärmung auf die entsprechende (Farb-)Temperatur abgibt. Die Farbtemperatur, deren Maßeinheit nach ihrem Begründer, dem Gelehrten Kelvin, benannt wurde, beträgt beispielsweise bei vielen LED Leuchtmitteln rund 3.000 Kelvin. Mit LEDs können jedoch auch höhere Farbtemperaturen mit LEDs realisiert werden. So werden Büros oder auch fensterlose Räume häufig mit Leuchten, deren Licht mit um die 4.000 Kelvin charakterisiert werden kann, illuminiert. In Lehrräumen, Bibliotheken oder Laboren werden, ebenso wie im medizinischen Bereich, häufig LED-Lampen mit noch höheren Farbtemperaturen eingesetzt. Bei sehr hohen Farbtemperaturen kann es aber „kalt“ werden – nicht im Sinne der Temperatur, sondern beim Empfinden des Betrachters.

Deshalb werden Camping- und Wohnungslampen mit LED-Leuchtmitteln meist im Bereich 2.500-3.300 Kelvin angeboten

Licht in diesem Bereich nimmt der Betrachter häufig als „Warmweiß“ wahr. Dieses „Weiß“ setzt sich aus den verschiedenen Spektralfarben zusammen. Für die „warme“ Wahrnehmung sorgt der relativ hohe Anteil von Gelb im Spektrum des LED-Lichts. Eine Kerze erreicht mit 1.500 Kelvin nur rund die Hälfte der LED-Farbtemperatur. Die Farbtemperaturen von LEDs sind auch höher als die von Halogenleuchten – um etwa 250 Kelvin. Liegt die Farbtemperatur 10% bis 75% über 3.000 Kelvin, gilt der Lichteindruck als neutrales Weiß. Noch „weißeres“ Licht ist das Tages- beziehungsweise Sonnenlicht am Vor- und Nachmittag: Dessen Farbtemperatur wird bei rund 5.500 Kelvin eingestuft. Bei Nebel oder Nordlicht können noch deutlich höhere Werte erreicht werden. Was Kunstlicht angeht, kommen hier nur Lichtbögen oder Xenonleuchten knapp heran.

Wie warm ist das Licht? Und wie hell?

Die Farbtemperatur hat nichts mit der tatsächlichen Betriebstemperatur des Leuchtmittels oder der Oberfläche der Lampe zu tun. Auch ist die Farbtemperatur nicht die Messgröße für die Helligkeit, die genauer als Beleuchtungsstärke bezeichnet wird. Diese Größe wird in Lux (Einheitskürzel: lx) angegeben. Die Luxzahl und damit die Stärke einer Beleuchtungsquelle werden ermittelt, indem der Lichtstrom durch die Fläche in Quadratmetern geteilt wird. Als Lichtstrom kann vereinfacht die sichtbare Lichtstrahlung einer Leuchte bezeichnet werden – bei der komplexeren photometrischen und physikalischen Herleitung wird auch mit einbezogen, wie das menschliche Auge die Helligkeit empfindet.

Für die Umwelt und Eure Stromkosten spielt die Lichtausbeute einer Lampe eine große Rolle

Sie wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Die „guten alten“, birnenförmigen Glühlampen mit einem Doppelglühdraht sind nicht so effizient – denn ein beträchtlicher Teil der aufgenommenen Energie geht als Wärme verloren. Glühbirnen „holen“ nur rund 10 Lumen aus einem Watt „heraus“. Moderne Leuchtmittel schaffen deutlich mehr: Eine Leuchtstoffröhre mit 30 Watt Leistung kann zum Beispiel etwa 50 lm/W erreichen; eine LED noch mehr. So reichen für eine Lese- oder Außenlampe bei LED oft schon 3 Watt für eine angenehme Beleuchtung: Würdest Du stattdessen eine Halogenlampe einsetzen, wären grob 15-20 Watt nötig, bei einer Glühlampe noch mehr.

Ein leuchtender Gast an so manchen Campingabenden sind die niedlichen Glühwürmchen

Ihre Leuchtstärke pro Fläche ist stärker als die mancher Wohnleuchtmittel. Da sie jedoch winzig klein sind, erreichen sie etwa 15 Mikrolumen pro Quadratzentimeter. Das heißt, die romantische Stimmung in der freien Natur wird nicht durch gleißendes Licht gestört…

Ebenfalls gut, um Ressourcen und das Budget zu schonen – die lange Lebensdauer von LEDs

Ein weiterer Vorteil von LED-Leuchtmitteln im Vergleich zu allen anderen verbreiteten Beleuchtungsformen ist die extrem lange Nutzungsdauer. 40.000 bis 50.000 Stunden sind keine Seltenheit! Das ist etwas das Fünffache der Lebensdauer einer Energiesparlampe; und auch eine „Neonröhre“ erreicht kaum dieses hohe Alter… Das kurze „erleuchtete“ Leben, das eine früher genutzte Glühlampe erreichen kann, beträgt sogar nur etwa 1.000 Stunden. Auf einer langen Rundreise mit Eurem Reisemobil könnt Ihr also mit ein und derselben LED-Lampe für Licht sorgen: Angenommen, das Licht ist im Durchschnitt fünf Stunden pro Tag angeschaltet, würde die LED etwa 10.000 Tage lang halten: Das wären 27 Jahre und ein Monat! Müsst Ihr in der Woche arbeiten und könnt nur am Wochenende losfahren? Dann könntet Ihr 64 Jahre lang im Lichte der LED campen, kochen, lesen und genießen – vorausgesetzt, Euer Reisemobil hat dann noch TÜV und steht noch nicht im Erwin Hymer- oder einem anderen Camping-Museum … Auch wenn LEDs derzeit in den Anschaffungskosten noch über vielen anderen Leuchtmitteln liegen, amortisieren sich diese schnell – meist schon innerhalb der ersten 10- bis 20.000 Betriebsstunden. Ebenfalls eine praktische Eigenschaft von LEDs: Sie brennen nicht schlagartig „durch“, sondern verlieren nach und nach an Leuchtkraft.

Die richtige Entsorgung: die LED gehört nicht in den Hausmüll

Ein Leuchtmittel, das über eine so lange Zeit so viel Licht mit relativ wenig elektrischer Energie erzeugt, spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt. Bei der Energieeffizienz und auch bei der Entsorgung punktet die LED auch gegenüber ihrem „Vorgänger“, der Energiesparlampe. Denn sie enthält Quecksilber, das in der Regel über Schadstoffsammelstellen entsorgt werden muss. Energiesparlampe dürfen keinesfalls herunterfallen, weil das Quecksilber blitzschnell „verdunstet“ und durch die Atmung in den menschlichen Körper gelangen kann. Die LED enthält dieses giftige Metall nicht – trotzdem sollte sie an Elektroschrott-Sammelstellen oder auf Recyclinghöfen abgegeben werden. Denn die enthaltene Elektronik gehört nicht in den Hausmüll. An Sammelstellen abgegeben, können die geringen Mengen Metall der LED-Elektronik einem möglichst umfassenden Recycling zugeführt werden. Der verbleibende Rest wird dann fachgerecht entsorgt. Aber bis dahin ist es ja noch lange hin – vorher kommen zahlreiche gemütliche Campingabende und Nächte, in denen die LED treu ihren Dienst verrichtet!


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